ROTKÄPPCHEN X: Schäuble – Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Lösung!?

[Wolfgang Schäuble, abgelichtet & ergänzt mit einer Sprechblase. Die darin getroffen Behauptung

einen unheimlichen Anziehungseffekt (neuerdings auch Pull-Faktor genannt) auf wohl unzählig viele Menschen dieser Erde geschaffen hat!Wolfgang Schäuble, abgelichtet & ergänzt mit einer Sprechblase.
Die darin getroffen Behauptung „Niemand hat die Absicht, einen Zaun zu bauen.“ hat er so selbstverständlich nicht in den Mund genommen.
Aber klar ist auch: Ein Weiter-so kann und darf es nicht geben! Die Zahlen der zu uns strömenden Flüchtlingsmassen müssen reduziert werden!
Darüber sind sich mittlerweile auch (fast) alle Parteien einig. Gestritten wird „nur“ noch über das Wie!?
Fest steht: Auf Europa braucht, ja darf, Deutschland nicht warten! Unsere politische Führung in Berlin muss eine eigenständige & dauerhaft tragfähige Entscheidung treffen, um auch mittel- bis langfristig handlungsfähig zu bleiben!
[Bild-Quelle: https://c1.staticflickr.com/1/224/510674754_6c96854390_b.jpg%5D

Europa ist nicht das Problem, Europa ist die Lösung.

[Wolfgang Schäuble auf dem EU-Ministerratstreffen der Finanzminister in Luxemburg am 6.10.]

Wie schön das wäre! Eitel Sonnenschein, ein nettes Kaffeekränzchen aus 28 sich gegenseitig respektierenden, gar liebenden Staatslenkern, von denen sich jeder nach Kräften solidarisch für den anderen einsetzt…

Allein: Es war, ist und bleibt eine Chimäre!

Klar hat sich Deutschland durch seinen stets unbedingten Einsatz für die Gemeinschaft wahre Freundschaft erhofft. Manche sahen (bzw. sehen immer noch… zu viel fern?) in der EU gar eine Familie, gerne auch bezeichnet als „Wertegemeinschaft“. Wie lieb!

Doch leider hat dies nichts mit der Realität zu tun. Die meisten der anderen 27 Mitgliedsstaaten sehen die EU als großen Umverteilungsmechanismus von Fördergeldern, die (in letzter Konsequenz) häufig aus dem vermeintlich „reichen“ Deutschland stammen (das allen anderen ohnehin „noch was schuldet“ – so das weitverbreitete Gefühl, das auf der immerwährenden (Kollektiv?)Schuld durch die geführten Weltkriege basiert & weiter „gehegt und gepflegt“ wird).

So überrascht es auch nicht, dass sich diese Länder auch in der aktuell brenzligen Lage kein schlechtes Gewissen einreden lassen. Denn…

  1. ist der (Haupt)Leidtragende dieser Krise nun ausnahmsweise mal Deutschland – und so lässt sich die Schadenfreude in den politischen Führungsebenen anderer Länder kaum verbergen UND
  2. sie verweisen – zu Recht – auf bestehende EU-Verträge: Von einer verpflichtenden Aufnahme einer x-beliebigen Anzahl von Flüchtlingen steht da nichts!
    (Bis dato wurde lediglich ein Testballon in dieser Hinsicht verabschiedet – und der bereits gegen den Widerstand vieler Staaten, der noch zunehmen dürfte; die Slowakei bereitet gar eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof/EuGH vor; und die bis dato erzielten „Erfolge“ dieser Umverteilung halten sich sehr in Grenzen: von 160.000 wurden bis heute – also

Deshalb sind auch Sanktionsankündigungen (z.B. in Form von Subventionskürzungen) nichts als leere Phrasen! Bis 2020 sind die Gelder verplant, sie werden streng nach diesem Haushaltsplan verteilt. Änderungen hieran sind unrealistisch – man wird sie nicht durchsetzen können. Und was ab 2021 ist, interessiert jetzt – erst mal – nicht (insbesondere im Angesicht der aufziehenden Bedrohung – und viele Länder sehen die Flüchtlingswelle als nicht anderes)!

Dazu kommt noch, dass Deutschland durch seinen Alleingang in den Augen dieser Länder die Dramatik erst befeuert hat: Fakt ist, dass Deutschland mit der Grenzöffnung am 4.9. einen unheimlichen Anziehungseffekt (neuerdings auch Pull-Faktor genannt) auf wohl unzählig viele Menschen dieser Erde geschaffen hat!

Und es hat nicht vorher seine EU-Partner zu Rate gezogen! Es fand lediglich eine Nacht-und-Nebel-Telefonkonferenz zwischen Merkel, Faymann und Orban statt – mit dem Tenor, dass die „Heimholung der 10.000 Flüchtlinge vom Budapester Hauptbahnhof eine „Ausnahme“ wäre. Tja, mittlerweile wurde die Ausnahme zur Regel – die sich kaum noch einfangen lässt!

So ist bis dato überhaupt nicht bezifferbar, wie viele dieser allesamt in ärmlicheren Verhältnissen lebenden Individuen sich noch auf den Weg nach Europa = Germany machen.

Fest steht jedoch, dass eben jene Unsicherheit, aber gleichzeitig drohende Unerschöpflichkeit des Flüchtlingspotentials, die Einigungsbereitschaft der EU-„Partner“ auf den Nullpunkt gebracht hat.


Fazit:

Solange Deutschland (und damit Europa – Zweiteres aber erst in der Folge; siehe obige Ausführungen) es nicht schafft, die Zahlen an Migranten wirksam zu senken, bleibt eine „europäische Lösung“ eine Traumvorstellung.

Schäuble müsste also korrekterweise sagen:

Deutschland ist das Problem. Europa wäre die Lösung.

Doch dazu muss Deutschland nun aktiv werden – und zwar ohne vorherige Absprache mit den sogenannten „Partnern“, die ansonsten gerne weiter in ihren Ländern auf unsere Kosten Politik machen (z.B. Infrastruktur bauen, Landwirtschaft & Soziales fördern…)! Ansonsten bleibt Deutschland in der Sackgasse, in die es durch die leichtfertige Politik einer Mutter Teresa-gleichen manövriert wurde – und zwar „mit fliegenden Fahnen“ sowie höchsten Ansprüchen in Bezug auf Moralität & Humanität!

Unter dem Titel

Unter dem Titel „Rotkäppchen – Zitate im Faktencheck“ nimmt diese Beitragsserie Aussagen von Personen des öffentlichen Lebens unter die Lupe.
Zum Hintergrund: Rotkäppchen stellte die titelgebende Hauptfigur in einem der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm dar: von gutem Willen (der Großmutter im Wald Kuchen und Wein bringen möchte) beseelt, wird sie vom bösen Wolf verschlungen.
Doch zum Glück hilft ihr der ehrenwerte Jäger aus der Patsche und befreit sie aus dem Bauch des Wolfes.
Auch Politiker handeln häufig in bester Absicht (wie im Märchen Rotkäppchen) und lasten ihrem Volk/den Steuerzahlern in der Realwelt regelmäßig Lasten auf: Sie sind dann für die „Drecksarbeit“ gut genug, die häufig zu verrichten ist, um das in den Brunnen gefallene Kind herauszuholen oder – wie bei Rotkäppchen: dieses aus dem Bauch des bösen Wolfes zu schneiden.
[Bild-Quelle: https://pixabay.com/static/uploads/photo/2015/08/05/23/34/rotkappchen-877246_640.jpg%5D

Der Kinderbuchfigur des italienischen Autors Carlo Collodi namens Pinocchio wächst die Nase bei jeder Lüge. Da es ein derart pädagogisches Mittel für die meisten Personen des öffentlichen Lebens & Medien so im Allgemeinen nicht gibt, erfolgt an dieser Stelle zumindest eine Rückmeldung der Bürger auf deren Aussagen in Umfrageform. [Bild-Quelle: https://c2.staticflickr.com/6/5096/5450896108_93cdda258c.jpg]

Der Kinderbuchfigur des italienischen Autors Carlo Collodi namens Pinocchio wächst die Nase bei jeder Lüge.
Da es ein derart pädagogisches Mittel für die meisten Personen des öffentlichen Lebens & Medien so im Allgemeinen nicht gibt, erfolgt an dieser Stelle zumindest eine Rückmeldung der Bürger auf deren Aussagen in Umfrageform.
[Bild-Quelle: https://c2.staticflickr.com/6/5096/5450896108_93cdda258c.jpg%5D

[Bild-Quellen: https://c2.staticflickr.com/6/5096/5450896108_93cdda258c.jpg%5D & https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/94/Pinocchio_1940.jpg/320px-Pinocchio_1940.jpg%5D

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